Beim zweiten Jugendgipfel in Monheim am Rhein trafen sich im Oktober 2025 Vertreterinnen und Vertreter des Jugendparlaments von Monheim am Rhein und die Vertreterinnen und Vertreter der Jugendgremien der Partnerstädte Malbork (Polen), Ataşehir (Türkei), Bourg-la-Reine (Frankreich) und Tirat Carmel (Israel). Das Motto lautete: „Generation Z - Where Urban Life meets Sustainable Dreams“.
In den Klassenräumen der Ulla-Hahn-Gesamtschule übernachteten die Jugendlichen und nahmen an fünf verschiedenen Workshops teil. Dabei befassten die Jugendlichen sich auf kreative Art und Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit und lernten, über Grenzen hinweg zusammen zu arbeiten. Grundlage für die Workshops waren die Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung), die zu Beginn des Jugendgipfels vorgestellt und in den Workshops immer wieder behandelt wurden.
Der Jugendgipfel wurde gefördert vom Erasmus+-Programm der Europäischen Union und dem Landschaftsverband Rheinland (LVR).
In diesem Workshop ging es um den kreativen Austausch und die kollaborative Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern. Auf fünf Leinwänden malten die Jugendlichen „Portale“ zu ihren eigenen Heimatstädten, welche am Ende zu einem Gesamtkunstwerk vereint wurden. Das Projekt sollte den kulturellen Austausch fördern und die internationale Zusammenarbeit stärken.
Die Teilnehmenden dieses Workshops setzten sich künstlerisch mit den Themen Umweltbewusstsein und verantwortungsvollem Recycling auseinander. Aufgabe war es, Abfallmaterialien zu verwenden, um bekannte Kunstwerke nachzustellen. Die Jugendlichen lernten, die Kunst als Werkzeug für Nachhaltigkeit zu verwenden, Abfall-Material zu verwerten und neues daraus zu kreieren.
In diesem Workshop arbeiteten die Jugendlichen gemeinsam an einem Theaterstück. Das Thema und das Script erarbeitete die Gruppe selbst. Das zentrale Thema der Aufführung war die Zerstörung der Umwelt durch äußerliche Einflüsse und die Wichtigkeit von Natur- und Umweltschutz.
In diesem Workshop lernten die Jugendlichen ihre eigenen Modell-Flugzeuge zu bauen und individuell zu gestalten. Dabei ging es vor allem um Teamwork, technisches Arbeiten und dem Ausdruck von Kreativität. Jedes Flugzeug sollte zudem eine Geschichte erzählen.
Im Workshop „Media Tent“ lernten die Teilnehmenden, mit der Kamera umzugehen, gefilmtes zu bearbeiten und die Stimmung des Jugendgipfels aufzugreifen. Die Jugendlichen führten Interviews mit anderen Teilnehmenden und erstellten kreative Inhalte für Social-Media.
Neben den Workshops gab es sogenannte „Motto Sessions“: Jedes Motto soll aufeinander aufbauen und den Austausch zwischen den Städten fördern. Die Teilnehmenden haben sich dabei mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft des eigenen Jugendparlaments befasst und gelernt, wie sie als junge Personen als Vorbild im Hinblick auf Nachhaltigkeit und internationaler Zusammenarbeit agieren können.
Alle Workshops und Motto Sessions, ausgenommen das „Media Tent“ – wurden von Mitgliedern des Jugendparlaments der türkischen Partnerstadt Ataşehir angeleitet und organisiert.
