Jugendgipfel

Wie sieht eine jugendgerechte Stadt der Zukunft aus?

Diese und weitere wichtige Fragen diskutierten Jugendliche im Juli in Monheim am Rhein. Es trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Jugendgremien der Partnerstädte Delitzsch (Sachsen), Malbork (Polen), Bourg-la-Reine (Frankreich) und Tirat Carmel (Israel).

Auf der Wiese an der Freilichtbühne errichteten die Jugendlichen ein Camp, in dem sie sowohl übernachteten als auch tagsüber in fünf verschiedenen Workshops über eine jugendgerechte „Stadt der Zukunft“ diskutierten.

         

Die jungen Teilnehmenden beschäftigten sich mit folgenden Themen:

Zero Waste und Nachhaltigkeit „Do it Yourself!"

In diesem Workshop ging es unter anderem um Abfallvermeidung im Alltag. Die Jugendlichen stellten aus einfachen Materialien Badebomben her und verwandelten alte T-Shirts in Taschen. Zudem setzten sie sich mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen auseinander.

Kultur und Bildung „Bewegung, Ausdruck und Kommunikation"

Im Tanz-Workshop erkundeten die Jugendlichen die Welt der „Street Art", insbesondere die Werke von Banksy, Blu und Ericailcane, und behandelten so Fragen zu den Themen Identität und Transformation. Die Aktivitäten konzentrierten sich auf Körperlichkeit, Körperbewegung und Tanz. Der Workshop fand sowohl auf der an der Freilichtbühne errichteten Bühne als auch an der Skateanlage im öffentlichen Raum statt.

Selbstfindung „Wer ich bin!“

In dem Workshop „Who I am“ setzten die Teilnehmenden sich mit der eigenen Person und den eigenen Bedürfnissen auseinander. Eine zentrale Rolle spielte hier auch die Auseinandersetzung mit dem direkten und indirekten Umfeld (Mitmenschen und Mitwelt) sowie eine globale Perspektive auf die eigenen Bedürfnisse und deren Auswirkungen auf andere/s.

Wirtschaft und persönliches Konsumverhalten „No Planet B!?“

Die Jugendlichen diskutierten, wie sich Wirtschaft und das eigene Konsumverhalten auf Umwelt, Klima und Menschen auswirkt. Hier wurde unter anderem das Thema Fast Fashion und dessen globale Strukturen behandelt.

Mobile Medienbegleitung

Im Medien-Workshop lernten die Teilnehmenden, mit der Kamera umzugehen, Gefilmtes zu bearbeiten und die Stimmung im Camp aufzufangen.

         

Neben der thematischen Auseinandersetzung in den Workshops wurde bis in die Abendstunden gemeinsam Tischtennis gespielt, viel getanzt und gelacht.

         

Zum Abschluss des Gipfels präsentierten die Jugendlichen den Bürgermeistern und Vertretern ihrer Städte die Ergebnisse ihrer Arbeit. Das folgende Video ist das Ergebnis des Medien-Workshop-Teams, welches den Jugendgipfel begleitet hat und zeigt Eindrücke aus dem Camp und allen Workshops.      

 

Auf den Jugendgipfel aufbauend wird es in den folgenden Monaten weitere Möglichkeiten zum Austausch geben. Die Jugendlichen können sich in Online-Treffen über zukünftige Projekte und Ideen austauschen, die sich aus der Teilnahme am Jugendgipfel ergeben haben. Auch können hier mögliche Umsetzungen in den kommunalen Strukturen diskutiert werden.

Im Monheim am Rhein wurde der Jugendgipfel gemeinsam von den Abteilungen Kinder- und Jugendförderung und Interkulturalität und Städtepartnerschaften organisiert. Der Jugendgipfel wurde gefördert vom LVR (Landschaftsverband Rheinland) und dem Erasmus+-Programm der Europäischen Union.                                                                                         

       

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